Wohlstand – mit Ideen aus der Vergangenheit?

„Ich sag´ einfach hello again …“, an die Außenwelt. Ja, der alte … lebt noch, lebt noch, ja … ;-). Also, den Qualitätsschaumwein zurück in den Kühlschrank und für den nächsten Anlass aufbewahren. Schluss mit der Säuselei, dem Honigkuchen backen und Rhabarbasüßmost herstellen und ran an die Plätze. Wie Ihr wisst, nähere ich mich leider dem Ziel bzw. Ende meiner Reise. Bevor Ihr mir jetzt die Taschentücher reicht, möchte ich in kurzen Auszügen ein wenig von dem Erlebten berichten. Auf die Einzelheiten der Zarendynastie gehe ich nicht ein. Hierfür gibt es zahlreiche Bücher. Eines davon bringe ich mit nach Hause. Der Glanz und Gloria der vergangenen Tage lebt weiter, andererorts, mit fast genauso viel „Tam Tam“. Zugegeben, in den heutigen Adels- & Königsfamilien wird nicht mehr gemeuchelt. Gemauschelt aber schon … Oder ? :-))) An dieser Stelle liebe Grüße nach England, an Kate, im Vereinigten Königreich oder einfach nur UK.

Sankt Petersburg, eine Inselstadt, mit über 500 Brücken, mehr als 200-jähriger Hauptstadtfunktion, interessanter Weltgeschichte, Vielfaltigkeit und derzeit mit mir Studenten. Das die Stadt im größten Land der Welt liegt, muss ich Euch ja nicht sagen. Während die USA oder China flächenmäßig mehr als eineinhalb x in das heutige Russland „hineinpassen“ würden, könnte man Deutschland mehr als 45 x und unser größtes Bundesland, Bayern, mehr als 240 x in jenes riesige Reich „einbetten“. 

Was durfte ich in dieser Metropole und Umgebung sehen … ?

Sehr viele Brücken und immer der Ohrwurm über eben jene Bauwerke im Hinterköpfchen, von dieser einen Band, die eigentlich nichts mit Edelsteinen zu tun hat.

Eine der Brücken der Vorortresidenzen der Zarenfamilie. Gingen hier Mitglieder über diese angebliche Originalbrücke herüber? Ich tat es ... ;-)

Eine der Brücken, auf dem Gelände einer der Vorortresidenzen (nicht in Sankt Petersburg) der Zarenfamilie. Nein, nicht die rechts im Bild. Ich meine die Brücke links. Gingen hier jene Familienmitglieder über diese angebliche Originalbrücke herüber? Ich tat es … 😉

Teil des Palastes, dieser Vorortresidenz. Interessant die drei nebeneinanderliegenden Ringe. Es erinnerte mich an eine Automobilmarke.

Teil des Palastes, dieser Vorortresidenz. Interessant für mich, die drei nebeneinanderliegenden Ringe im oberen Bereich der Fassade. Es erinnerte mich an eine deutsche Automobilmarke, ich glaube, ich höre da etwas … 😉

Was gibt es in Sankt Petersburg zu sehen? Digitale Anzeigen für den aktuellen Wechselkurs oder Lautsprecher, für wichtige Durchsagen … 1, 2 … Test … 🙂 Oftmals sind sie an den Hauswänden der Wohn- & Geschäftshäuser angebracht.

Bei Eintreffen in Russland lag der Wechselkurs um die 75 Rubel. Auf der Anzeigetafel ist er schon bei 60 und gestern ging die Währung mit ca. 52 Rubel als  Schlusskurs an der Börse ins Wochende. Zum Vergleich, bei meiner Testphase für dieses halbjährige Projekt, im Juni 2014, erhielt ich für einen Euro "nur" 43 Rubel. Andersherum sind die Preise spürbar gestiegen, zum Leidwesen der Einheimischen. Die Agenturen und Schulen musste ich allerdings in Euro bezahlen. Einen Rabatt, wegen dem Wechselkurs, gab es für mich nicht.

Bei Eintreffen in Russland lag der Wechselkurs um die 75 Rubel. Auf der Anzeigetafel ist er schon bei 60 und am Freitag ging die Währung mit ca. 56 Rubel, als Schlusskurs an der Börse, aus dem Handel ins Wochenende. Zum Vergleich, bei meiner Testphase für dieses halbjährige Projekt, im Juni 2014, erhielt ich für einen Euro „nur“ 43 Rubel. Andersherum sind die Preise spürbar gestiegen, zum Leidwesen der Einheimischen. Diese Anzeigetafeln haben nicht nur den Vorteil für die Ausländer, wie mich, zu erkennen, was ist meine Währung wert. Auf die Russen selbst haben sie eine psychologische Wirkung. Sie sehen, dass die eigene Währung nicht stabil ist, wie vor kurzem in der Ukraine, als es kurzzeitig abwärts ging. Die Agenturen und Schulen musste ich allerdings in Euro bezahlen. Einen Rabatt, wegen dem Wechselkurs und somit höheren Gewinn für die Untenehmen, gab es für mich nicht.

Typisch klischeehaft: die Russen fahren nur alte "Kaleschen". Das stimmt jedoch nicht. Im Bild ein Bus für Kinder.

Typisch klischeehaft: die Russen fahren nur alte „Kaleschen“. Das stimmt jedoch nicht. Im Bild ein Bus für „Deti“ (Kinder).

Schiff ahoi ... Bei Interesse kann man ShoppingBoot gleich mehrere Dinge erledigen. Die Szene aus Titanic kann mit der Liebsten nachgestellt werden, man kann natürlich auch  nur einfach Essen im Restaurant, zum Friseur gehen, wenn der BusinessMan ein wichtiges Geschäftstreffen hat oder im Untergeschoss in Fitnessstudio. Wofür entscheidest Du dich ?

Schiff ahoi … Bei Interesse kann man auf dem ShoppingBoot gleich mehrere Dinge erledigen. So können die „FilmSzene“ aus Titanic mit der/dem Liebsten nachgestellt, ins Restaurant oder Friseur gegangen oder sich im Untergeschoss im Fitnessstudio sportlich betätigt werden. Wofür entscheidest Du dich ?

Ist er der Fleiß, die Lust, die Armut oder der Hunger? Mehrere Menschen liefen 100 bis 200 Meter vom Ufer entfernt auf die augenscheinlich zugefrorene Bucht und angelten dort. Das Risiko, im Eis einzubrechen, sahen sie scheinbar nicht.

Ist es der Fleiß, die Lust, die Armut oder der Hunger? Mehrere Menschen liefen 150 bis 200 Meter vom Ufer entfernt auf die augenscheinlich zugefrorene Bucht und angelten dort. Das Risiko, im Eis einzubrechen, sahen sie scheinbar nicht.

Ist die Fahrbahn versperrt, sucht und findet man schnell Alternativen. In diesem Fall den Gehweg. Egoistischerweise wurden den Fußgänger für diesen Streckenabschnitt von den Autofahrern keine MitFahrGelegenheit angeboten.

Ist die Fahrbahn versperrt, sucht und findet man schnell Alternativen. In diesem Fall den Gehweg. Egoistischerweise wurden den Fußgänger -für diesen Streckenabschnitt- von den Autofahrern keine MitFahrGelegenheit angeboten. Gemein! 😉

... für einen Augenblick dachte ich, ich bin wieder in Belgien, wegen dem Namen der Lokalität: "Manneken Pis" ... Dem war nicht so. ;-)

… für einen Augenblick dachte ich, ich bin wieder in Belgien, wegen dem Namen der Lokalität: „Manneken Pis“ … Dem war nicht so. 😉

In Städten außerhalb von Deutschland, in denen andere Normen gelten, sollte man stets beim Autofahren, konkret Einparken achten. Die Bordsteinkanten können ein "wenig" höher sein, als die uns bekannten, niedrigen "Exemplare". Bei Nichtbeachtung führt dies in der Regel zu Besuchen in der Werkstatt des Vertrauens. Dort zahlt man nicht wie im Museum beim Zugang in die "Heiligen Hallen" einen schmalen Taler sondern wie zu Hause beim verlassen der Autoklempnerei. Und günstig wirds meistens nicht werden, wenn Stoßfänger oder Auspuffanlage beschädigt werden ...

In Städten außerhalb von Deutschland, in denen andere Normen gelten, sollte man sowieso stets beim Autofahren und Einparken achten. Beispiel: die Bordsteinkanten können ein „wenig“ höher sein, als die uns bekannten, niedrigen (Standard-)“Exemplare“. Bei Nichtbeachtung führt dies in der Regel zu Besuchen in der Werkstatt des Vertrauens. Dort zahlt man nicht, wie im Museum beim Zugang in die „Heiligen Hallen“ einen schmalen Taler sondern wie zu Hause beim verlassen der Autoklempnerei. Und günstig wirds dabei meistens nicht, wenn Stoßfänger, Auspuffanlage und Co. beschädigt werden …

Ich glaube, ich werde sie vermissen: Meine rollenden Kaffeemaschinen. Es stehen in Piter zwar wesentlich weniger herum, als in anderen Örtlichkeiten, sie sind jedoch vorhanden.

Ich glaube, ich werde sie vermissen: Meine rollenden Kaffeemaschinen. Es stehen in Piter zwar wesentlich weniger herum, als in anderen Städten. Dennoch: sie sind vorhanden. 🙂

Eine der ältesten Marktplätze der Stadt. Die überdachte Halle ist noch heute im Betrieb, wobei sie den Petersburgern ein wenig zu teuer sei. Dort wird überwiegend Obst verkauft. Zwei deutsche Teenager, die mir begegneten und ebenfalls in Piter zu Besuch waren, fanden auf ihrem "alten" (deutschen) Plan nicht ohne weiteres den Umschlagplatz für Lebensmittel. Während wir uns unterhielten, führte ich sie vor einen der mehreren Zutrittsmöglichkeiten. Ein Punkt weniger, auf deren To-Do-Liste ...

Der älteste Marktplatz der Stadt. Die überdachte Halle ist noch heute im Betrieb, wobei sie den Petersburgern ein wenig zu teuer sei. Dort wird überwiegend Obst verkauft. Zwei deutsche Teenagerinnen, die mir auf der Straße begegneten und ebenfalls in Piter zu Besuch waren, fanden auf ihrem „alten“ (deutschen) Plan nicht ohne weiteres den Umschlagplatz für Lebensmittel. Während wir uns unterhielten, führte ich sie vor einen der mehreren Zutrittsmöglichkeiten zur gesuchten Örtlichkeit. Ein Punkt weniger, auf deren To-Do-Liste … 😉

U-Boote gab es hier ebenso zu bestaunen. Eines war ebenfalls im Wasser, dieses befand sich an Land.

U-Boote gab es hier ebenso zu bestaunen. Eines war ebenfalls im Wasser, dieses befand sich an Land.

Das wollt Ihr aber doch alles gar nicht wissen, gel ?

 

Die Peter- Paul-Festung. Sie war der Grundstein für die Stadt Sankt Petersburg. Selbiger sei am 27. Mai 1703 gelegt worden. Eigentlich wollte der Zar, Peter I. keine Stadt. Vielmehr wollte er das von Schweden zurückeroberte Land absichern. Naja, schon damals kam alles anders, als gedacht. Die Festung sei nie angegriffen worden, heißt es. Deshalb wurde die Anlage zudem als Gefängnis genutzt. Man spricht von der „Russischen Bastille“. Eine der Zugangsmöglichkeiten ist die „Johannisbrücke“, die 1738 bis 1740 erbaut wurde. Auf den Bildern seht Ihr die Peter- Paul-Kathedrale. Der richtige Name sei: „Kathedrale der Heiligen Apostel Petrus und Paulus“. Die Bauzeit wurde mit 1712 bis 1733 angegeben. Die Kathedrale befindet sich innerhalb der erwähnten Festung und sei das höchste Gebäude der Stadt, wenn man den Fernsehturm ausklammert. Sie war das erste kirchliche Gebäude mit einem Glockenspiel – in Russland. In ihr befinden sich die Särge sowie angeblich die Gebeine einiger Zaren, nebst Gattin und umgedreht. Eine wahre Pilgerstätte für Gläubige und Freunde der Zarendynastie. Einige unspektakuläre Fotos, auch vom Inneren, bringe ich mit nach Haus‘, die ich hier nicht veröffentliche.

Freunde des Militärs oder der militärischen Geschichte finden gegenüber der Festung weitere interessante Sehenswürdigkeiten.

Peter- und Paul-Festung in Sankt Petersburg, Blick auf das NEWA-Tor

Peter- Paul-Festung in Sankt Petersburg, mit Blick auf das NEWA-Tor

Zugang vom NEWA, dem Fluss vor der "Ostrow" (Insel).

Zugang von der NEWA, dem Fluss vor der „Ostrow“ (Insel).

Das Peterstor, welches ebenfalls wie die Festung zuerst aus Holz gebaut wurde, wurde 1716 bis 1717 aus Stein nachgebaut. Der große doppelköpfigen Adler, (Staatswappen Russlands) über den Eingang ist aus Blei und wiegt mehr als zwei Tonnen. Ebenso gut erkennbar, die Dicke der Mauer ...

Das Peterstor, welches ebenfalls, wie die Festung, zuerst aus Holz gebaut wurde, ist 1716 bis 1717 aus Stein nachgebaut worden. Der große doppelköpfigen Adler, (Staatswappen Russlands) über den Eingang ist aus Blei und wiegt mehr als zwei Tonnen. Ebenso gut erkennbar, die Dicke der Mauer …

Blick auf die Peter- und Paul-Kathedrale

Blick auf die Peter- Paul-Kathedrale

Blicke in die Kathedrale ...

Blicke in jene Kathedrale …

... auf die Kanzel ...

… auf die Kanzel …

... oder den Altar mit der Decke.

… und dem Altar, mit Blick nach „oben“ – zur Decke.

Die Außenmauer war punktuell bis zu 20 Meter dick. Innerhalb der breiteren Stellen der Mauer befanden sich Flächen, welche als Kasernen oder Lagerräume genutzt wurden.

Die Außenmauer war punktuell bis zu zwanzig Meter dick. Innerhalb der breiteren Stellen der Mauer befanden sich Flächen, welche als Kasernen oder Lagerräume genutzt wurden.

Offensichtlich werde ich mittlerweile selbst Geschichte. Einer Person wie mir, seien die Menschen, die mich auf meiner Reise in den bisherigen Orten und hier begleiteten, noch nie begegnet, sagten sie. Eine Auszeit zu nehmen, verstehen sie. Aber für ein „Palgoda“ (halbes Jahr)? Eine Sprache zu erlernen, die ich weder zu Hause noch auf Arbeit benötige, finden sie interessant, jedoch sehr kostspielig, liess ich mich durchweg einzeln unterrichten. Obwohl ich nur ein kleiner, dicker und mittlerweile sehr verarmter Student bin, werde ich hier als „Oligarch“ gesehen. Für das Geld könnten sie sich den mittleren SUV eines Ingolstädter Automobils oder eine kleine Wohnung kaufen, rechneten sie mir vor. So unterschiedlich können die Ansichten und der Blickwinkel sein. Einen „echten Oligarchen“ habe ich nicht kennengelernt. Ein Mensch, er heißt Viktor Wechselberg (es gibt unterschiedliche Schreibweisen zu diesen Namen), kaufte 2004 neun Eier. Es waren nicht irgendwelche Eier. Eben jene wurden vom Hoflieferanten „Faberge“ für die russische Zarenfamilie hergestellt. Im Internet heißt es, dass von den insgesamt 50 produzierten „Ostereiern“, für die Mutter und die Gattinen, von den Zaren Alexander III. und Nikolaus II., lediglich nur noch 42 existieren würden. Die größte Sammlung befinde sich in der „Rüstkammer“, im Moskauer Kreml. Dort befänden sich 10 dieser Präsente. Viktor Wechselberg, Milliardär und Kunstliebhaber, bezahlte für die 9 „Faberge-Eier“, die er von der FORBES-Familie auf einer Auktion ersteigerte, 100 Millionen US-Dollar. Seit November 2013 können sie, mit weiteren, insgesamt 4.000 Exponaten, im Fabergemuseum -hier in Piter- von jedermann besichtigt werden. Nicht nur in vielen staatlichen Museen ist das Fotografieren untersagt. Auf dieses private Museum trifft dies leider ebenso zu. Aufgrund des Sicherheitspersonals, der „Men in Black“, konnte ich kein Foto von den Kostbarkeiten machen. Im Sinne des Museums kaufte ich eine Broschüre, um Euch ein wenig -daheim- zeigen zu dürfen.

Nachbildung eines Fabergé-Ei´ als Symbolbild

Nachbildung von Fabergé-Eiern als Symbolbild

Auf meiner Reise stellte ich mir schon die Frage, ob die Ringe an der Hausfassade (die angeblich schon bei den „alten“ Griechen vorkamen) die Grundlage der Bildmarke des Ingolstädter Autoherstellers waren.

Und, hat sich eine bekannte italienische Familie von dem russischen Fabergé mehr als inspirieren lassen und jene Ostereier als Grundlage der eigenen Geschäftsidee genommen? Ist das eiförmiges Produkt gar nur eine Fabergé-Kopie? Ein Ei, welches Spannung erzeugt und einen Gegenstand beinhaltet, den man zuvor nicht kennt und welchen man nach dem öffnen zum spielen oder sammeln nutzen kann. Die Parallelen sind schon interessant. Lediglich die Schokolade hinzugefügt, das Produkt massentauglich hergestellt und voilà …

Liegen also mögliche Geschäftserfolge der Zukunft in der Geschichte der Vergangenheit ?

 

Auf meinen Ausflügen zu anderen Sehenswürdigkeiten konnte ich Inseln erblicken, auf welchen Burgen bzw. Festungen für den Verteidigungsfall errichtet wurden, Kirchen sowie weitere Schlösser. Einen Palast möchte ich nur im Ansatz erwähnen. Vielleicht kennt Ihr ihn ja, den „Großen Katharinenpalast“, den Sommerpalast der Zaren. Damals seien 100 Kilogramm Gold für die Verzierungen verwandt worden. Nachdem man feststellte, es ist nicht alles Gold, was glänzt, wurde es geändert. Will heißen, sie hätten bemerkt, dass die Goldverzierungen nicht dem Klima stand hielten, weshalb die Statuen und anderen, ehemals vergoldeten Elemente, mit einem ockerfarbenen Anstrich versehen wurden. Lediglich die Kuppeln der Kirche blieben vergoldet. Im zweiten Weltkrieg wurde der Palast schwer beschädigt. Der Palast wurde weitestgehend originalgetreu wiederhergestellt. Ach ja, ein Zimmer gab es dort auch zu besichtigen, es war braun, wie kandidierter Zucker, mit vielen kleinen Mosaikteilchen an der Wand und die Leute waren verrückt nach diesem. Sie wollten es unbedingt sehen und fotografieren. Letzteres ist nicht erlaubt und wird permanent überwacht. Ich glaube das Durchgangsräumchen, mehr ist es nicht, heißt Bernsteinzimmer. Und von einem Ort, an dem ich kein Foto machen darf, kann ich hier auch NICHTS veröffentlichen, liebe Familie. Und erneut wiederhole ich mich gerne. Auch jener Tag, mit diesem Ausflug, dem Sommerpalast, den Kämmerlein, das Bernsteinzimmer, die Aura, all´dies genoss ich in vollen Zügen. Abgerundet habe ich es, an diesem kühlen, verregneten Tag, wieder mit einem frischen, leckeren Heißgetränk.

Der "Große Katharinenpalast", die Fassade wird punktuell erneuert.

Der „Große Katharinenpalast“, die Fassade wird punktuell erneuert. Der Garten ist noch im „Winterschlafmodus“.

Die legendären Kuppeln des Palastes.

Die legendären Kuppeln des Palastes.

Eine der Räumlichkeiten ...

Eine der Räumlichkeiten …

... in dem ...

… eine zweite …

... Palast.

… und eine dritte, in diesem Zarenpalast.

Aus der Vergangenheit komme ich nun zurück in die Gegenwart, zu Menschen wie mir, die den Cent dreimal umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben können – jetzt erst recht. 🙂

Die Verbraucherpreise in Piter – in Rubel:

10 Eier:   59,60

Butter (180 gr., 82 %):   97,90

Weißbrot (geschnitten, 500 gr.):   58,19

Schwarzbrot (700 gr.):   32,40

Nussschokolade (quadratisch, praktisch …, 100 gr.):   83,90

Schokolade mit der lila Kuh (100 gr.):   74,90

Schokoladenei:   39,69

Kaffee einer Rösterei mit bundesweit zahlreichen Filialen (250 gr.):   249,00

Schokoladenaufstrich (630 gr.):   349,00

Bier (mit dem “Regenwald”, 0,5 l):   144,00

Wasser (mit oder ohne Kohlensäure, 1,5 l):   22,90 und

Clementinen (1 kg):   82,90

Zigaretten, Schachtel:   54,00

 

Meine Friseurbesuche schlugen hier unterschiedlich zu Buche: von 350 und 400,00 sowie 1500,00 Rubel (Coiffeur), wie immer: plus Trinkgeld.

 

Allmählich hieß es, sich zu verabschieden, von den Menschen, den Museen, der Schule …

So bereitete ich mich vor, um zu meinem nächsten Ziel zu gelangen. Es ist schnell erreichbar. Mein neuer Haltepunkt lag sowohl 3 Stunden 48 Minuten als auch 9 Stunden von Piter entfernt. Beide Zeitangaben sind Fahrtzeiten, die jeweils mit dem Zug erreicht werden. Ihr wisst ja, gelegentlich mal der grüne Fußabdruck …

Schon eine Idee, wohin mich das Ende meiner Reise führte ?

Ok, einen Tipp gebe ich noch !

Einige verbinden die neue Ortschaft unter anderem auch mit sportlichen Veranstaltungen … Die Auflösung zur Frage und was ausgerechnet mir, zwischen Abfahrts- und Zielort geschah, lest Ihr in Kürze – hier, auf Russia2015.de

 

Viel Spaß weiterhin mit den Musiklinks, sie funktionieren auch in Deutschland !

Eine bezaubernde, gute Nacht wünscht

 

… der Reisende 😉

 

der Reisende präsentiert: XUT Nomer 29 😉

Mehr Bilder, mehr Infos, mehr Musik –> Russia 2015 • de

 

PS:

Den Geburtstagskindern wünsche ich nachträglich alles Liebe und Gute, vor allem Gesundheit!