Hereinspaziert, zu einigen Erlebnissen der vergangenen Woche…

Kommt herein und nehmt an meinen bisherigen Aktivitäten dieser Woche teil …

Licht, am Ende des Tunels ... Das kenne ich auch vkn Arbeit ;-)

Licht, am Ende des Tunnels … Das kenne ich auch von Arbeit 😉

Die vergangene Woche war wieder geprägt von der Routine: täglich ein leckeres, frisch zubereitetes Frühstück serviert zu bekommen (ich glaube, das würde ich vielleicht bis an mein Lebensende bekommen, wenn ich hier „nur“ einmal „Da“ (JA) sage), der Unterricht, der meinen Kopf zum qualmen bringt, die Heißgetränke, die den Rest meines Körpers an der Wärme teilhaben ließen und jede Menge Spaziergänge in der Eiseskälte. Mit der Hitze und Kälte spare ich mir so die Banja … 😉 Neuen Schnee hat es diese Woche nicht gegeben, der Frost ist geblieben, die Kiewer Mode ebenso. Die Stadt ist immer öfter eingehüllt in einem weißen Schleier von Wolken, Nebel sowie den am Boden liegendem Schnee. Viele Menschen drängen sich in die öffentlichen Verkehrsmittel, und auf den Straßen reihen sich die Fahrzeuge Stoßstange an Stoßstange. Viele Menschen blicken geschafft, aus den zum Teil mit Eisblumen verzierten Fenstern der Fahrzeuge, Marschrutnoe Takcu, den Tramways oder Bussen hinaus und scheinen zu träumen oder gedanklich neue Höchstleistungen zu planen. Wie erwähnt, bereitet sich die Stadt auf das Weihnachtsfest vor und es wird täglich mehr festlich geschmückt. Ich vermute, in der Heimat läuft das Weihnachtsgeschäft auf Hochtouren und der gut gemixte Glühwein wird mancherorts Hektoliterweise verkauft. Wohltemperiert dürfte er die dürstenden Kehlen herunter fließen, eine „innere Wärme erzeugen“ und die weihnachtlichen Gewürze die Sinne anregen. Vielleicht lasst Ihr mir ja noch einen (leckeren) übrig.

Recht freundlich bitte. Werbung eines Modegeschäfts.

Recht freundlich, bitte. Ausstellungsstück in der Vitrine eines Modegeschäfts.

Meiner Lehrerin ging es diese Woche gar nicht gut. Sie klagte drei Tage über Migräne, so dass ich jeweils den Unterricht früher abbrechen und sie nach Hause schicken musste. Meine Cheffs würden dies auch von mir kennen, weil ich sie angeblich zur „Weißglut“ bringe, heißt es. Der hiesige Unterrichtsausfall würde jedoch nachgeholt, erklärte meine Lehrerin. Am Donnerstag gab es den dritten Praxisunterricht, diesmal als ganztägigen Ausflug. Nina holte mich ab und mit der Metro fuhren wir in die Stadt. Sie zeigte mir Kiew und erzählte viel. Natürlich habe ich oft nichts verstanden, doch einige Wortfetzen blieben schon hängen. Geschont wurde ich nicht, sei es der gut dreistündige Spaziergang bei Minus 8° Celsius, das erfragen nach einigen Produkten sowie deren Preise auf einem Markt, mit gefühlt hundert Augenpaaren, die auf mich starrten, und später das Sprechen im Restaurant. Ihr wisst ja, das Sprechen vor vielen Menschen, z. B. damals, bei dem Konzert vor über 5.000 Zuschauern („Camen“ sowie Justin Timberlake mit Boygroup „N‘ SYNC“) oder im Radio, ist nicht mein Problem. Das nicht vorhandene Wissen, vergleichbar mit den fehlenden Moderationskarten, schon. Schon der bisherige Aufenthalt in Kiew hat sich absolut gelohnt, auch wenn es noch mit der Sprache hapert … 😉

Das "Schokoladenhaus" in Kiew - heute ein Museum.

Das „Schokoladenhaus“ in Kiew – heute ein Museum.

Ich denke, hier vor Ort als „Gid“ (Guide) würde ich keine allzu schlechte Figur machen. Letzteres, meine Figur, hat sich bei meiner Körpergröße katastrophal entwickelt. Hier gibt es so viel leckeres, einiges sogar essbar, dass ich schon jetzt aussehe, wie eine Birne und mir alsbald neue (Arbeits-)Kleidung zulegen muss. Egal, ich lebe hier und jetzt und meine Familie hält so einiges aus …

Die Nationalbank der Ukraine

Die Nationalbank der Ukraine

Altes Haus ...

Iskul-Hildenbrand-Haus …

Sitz des ukrainischen Parlaments "Rada"

Sitz des ukrainischen Parlaments: „Rada“

... eine der zahlreichen Kirchen ...

… eine weitere, der zahlreichen Kirchen Kiews …

Unterwegs, in die Freitagnacht, gab es einzelne Schneeflocken, die sich auf den von mir und anderen begangenen Wegen sanft fallen ließen. Leider gab es keinen richtigen Schneefall. Die Kinder hätten sich bestimmt gefreut, da die Rodelpisten „abgefahren“ sind. Freuen ist ein gutes Stichwort. Ihr wisst, dass ich dankbar bin, hier sein zu dürfen. Eure kostbare Zeit möchte ich nicht mit belanglosen Dingen vergeuden. Bekanntermaßen möchte ich Euch somit auch nicht mit dem langweiligen Studentenleben und den -abenden belästigen …

Vermutlich zu viel gepowert, zu spät den „Landeplatz“ auf meinem Kopf abgedeckt oder sonstige, nicht weiter erwähnenswerten Aktivitäten, führten zu einer kleinen Erkältung. Meine Gastmutter, selbst Apothekerin, wollte mich gleich mit der pharmazeutischen Keule auf den Pfad der Besserung führen. Als ich ihr meine Reiseapotheke zeigte, mit Produkten „Made in …“ war sie gänzlich aus dem Häuschen und wühlte in meiner „Chemietüte“ herum, als hätte sie zum ersten Mal ein Bonbon gesehen …

Das Püppchen von letztens hat sich nun eingekuschelt ...

Das Püppchen von letztens hat sich nun eingekuschelt …

Mit der Seuche im Gepäck, machte ich mich gestern und heute erneut auf den Weg, um für Euch Fotojunkies neues Material zu erhaschen. Die Produktion von neuem Bildmaterial ist jedoch nicht ohne. So bin ich heute dem Sicherheitspersonal aufgefallen, weil ich im U-Bahnbereich fotografierte. An der Endhaltestelle 327, der grünen Metrolinie, wurde ich von einem Polizisten angesprochen. Im gebrochenem Russisch erklärte ich, ihn nicht zu verstehen und schlecht seine Sprache zu sprechen, jedoch auch, nichts von dem Verbot gewusst zu haben. Es blieb bei einer mündlichen Ermahnung, Personalien wurden nicht notiert, ich durfte gehen. Frei nach dem Motto: „Sei und bleibe höflich‘!“

Luftzufuhr durch das Dach, so dass man in der Metro selbst während der Fahrt den (eigenen) Atem sehen kann ...

Luftzufuhr durch das Dach, so dass man in der Metro selbst während der Fahrt den (eigenen) Atem sehen kann …

Sehr gerne hätte ich Euch die illuminierten, festlich hergerichten Geschäfte und Straßen dieser Stadt gezeigt, doch das habt Ihr ja selbst vor der Tür. Gestern schaute ich mir das Olympiastadion an, dass sich ca. 150 Meter entfernt vom U-Bahnausgang befindet. Ihr Schleckermäulchen wisst ja nun ebenso, dass ich als Genussmensch am Nachmittag gerne ein koffeinhaltiges Heißgetränk zu mir nehme. Da meine Figur eh im Eimer ist, gönn‘ ich mir dazu noch eine Kalorienbombe. Anschließend lief ich durch die Straßen und ließ die weihnachtliche Beleuchtung sowie die vorbeilaufenden Menschen auf mich wirken. Den eigentlichen Samstagabend verbrachte ich, aus bekanntem Grund, zu Hause und lernte ein wenig. Wirkliche Freude am „Ausgehen“ (das hört sich so alt an …oder ?) hätte ich nicht wirklich gehabt.

Das Kiewer "Olympiastadion"

Das Kiewer „Olympiastadion“ – Metrostation 219

Da ich nicht nur mit einem Foto nach Hause kommen wollte, quälte ich mich heute erneut in die Kälte. Da die Metrostation 110, außer einem großen, überdachten Markt, nichts für mich interessantes bot, fuhr ich zur Station 122 …

Metro überquert den Dnepr

Metro überquert den Dnepr, stadteinwärts, Metrostation 122

Auf der Suche nach dem nächsten Verkehrsrüpel ?

Auf der Suche nach dem nächsten Verkehrsrüpel? Bitte recht freundlich! 😉

Die Metrostation hatte jedoch nichts weiteres für mich zu bieten, weshalb ich weiterfuhr.

Dabei entstanden diese Aufnahmen, deren Qualtät teils sehr schlecht ist, da sie, zum Teil, während der Dämmerung / Dunkelheit aufgenommen worden sind.

"ANTONOW", Metrostation 112

„ANTONOW“, heute um 13.20 Uhr, Metrostation 112

"Antonowzeichen", des Flugzeughersteller. Dieser produziere derzeit das größte Frachtflugzeug der Welt, heißt es ...

Zeichen des Flugzeughersteller. Dieser produziere das derzeit größte Frachtflugzeug der Welt, heißt es … Flugzeuge gab es heute hier nicht zu sehen.

... typisches Wohnhaus der stalinistischen Epoche, sehr klein und eng.

… typisches Wohnhaus der stalinistischen Epoche: die Wohnungen seien sehr klein.

Straßenbäume ...

Kleine Wohnungen für viele Menschen: Nachkriegsbauten in Kiew …

Erinnerung an frühere Zeiten und Fahrzeuge ...

Erinnerung an frühere Fahrzeuge und Zeiten …

Alt und Neu

Alt und Neu, liegen (hier stehen) oft dicht beieinander

... man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht ...

… märchenhafte Straßenbäume …

Zweig

Zweig

Kiewer Festung

Kiewer Festung

Karte 1

Karte 1

Karte 2 - von der Festung

Karte 2 – von der Festung

... dicke Mauern ...

… dicke Mauer, schmale Beobachtungsluke …

Das Tor

Das Tor

Hauptgebäude im Halbkreis

Hauptgebäude im Halbkreis: einmal Antreten bitte!

Rechtsstehendes Gebäude wird durch den links befindlichen Schutzwall verdeckt und ist von außen nicht sichtbar ...

Rechtsstehendes Gebäude wird durch den links befindlichen Schutzwall verdeckt und ist von außen nicht sichtbar …

Rundgang auf dem Gelände (fast bei Dunkelheit ... sorry)

Rundgang auf dem Gelände: die Brücke zum Tor (Fotos fast bei Dunkelheit aufgezeichnet … sorry) …

... in das Innere des Geländes

… in das Innere des Geländes …

Baukunst der Vergangenheit ...

… zu den Baukünsten der Vergangenheit …

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… hier: ein Graben vor dem Gebäude …

... hinein in das Innere der nicht mehr vorhandenen Festung ...

… hinein in das Innere, der nicht mehr vorhandenen Festung …

... auf den eingangs gezeigten Schutzwall ...

… auf den eingangs gezeigten Schutzwall …

... mit einigen Blicken ...

… mit einigen Blicken …

... abwärts ...

… ab- & seitwärts …

...

… zur Innenansicht der Beobachtungsluken …

... zum noch vorhandenen Hauptgebäude ...

… zum noch vorhandenen Hauptgebäude …

... Blick auf das Kiewer Olympiastadion ...

… Blick auf die Innenanlage (im Hintergrund das Kiewer Olympiastadion) … 

... zu den Waffen ...

… zu den Überzeugungsmitteln …

... der Vergangenheit ...

… der Vergangenheit …

... und ...

… und …

... Gegenwart: den Waffen

… Gegenwart: den Waffen …

... und zurück ...

… und zurück …

... zur Brücke und einem Festungsgraben ...

… zur Brücke und einem Festungsgraben …

... und einem letzten Blick auf das erhaltene Haupthaus ...

… und einem letzten Blick auf das erhaltene Haupthaus …

... geht es ab hinaus, nach Hause ...

… ging es ab hinaus, allmählich nach Haus‘ …

... durch festlich geschmückte Straßen ...

… durch festlich geschmückte Straßen Kiews.

... kann ich mir als armer Student keinen schönen Schlitten leisten und fahre stattdessen wie gewohnt ...

Leider kann ich mir als Student keinen schönen Schlitten leisten und fahre stattdessen heim wie gewohnt …

... heim mit der Metro ...

… mit der Metro.

... Türen ÖFFNEN und SCHLIEßEN automatisch.

Achtung – bitte nicht anlehnen: Türen ÖFFNEN und SCHLIEßEN hier automatisch, gelegentlich auch einmal die falsche Seite (Betätigung durch den Zugführer) …

Lebt und genießt jede Sekunde Eures kostbar kurzen Lebens und verschwendet es nicht mit Dingen, die Ihr nicht mögt.

 

Bleibt mir schön gesund, bis bald & gute Nacht !

 

… der Reisende 😉

 

der Reisende präsentiert: XUT Nomer 16 😉

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