… der erste Kontakt

… in bzw. mit Kiew(er/innen).

 

Nach einem weiteren Tag mit sechs Stunden Unterricht bei meiner Gastfamilie, wurde ich überraschenderweise heute von Andrej besucht und abgeholt. Er zeigte mir seine Stadt Kiew. Wir fuhren mit der Metro ins Zentrum (MetroStation: Goldenes Tor, 314) und in einem kurzen Spaziergang liefen wir an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Im Präsentieren und Illuminieren von Sehenswürdigkeiten stehen uns die Ukrainer in nichts nach.

In Kiew sind in den 1930er Jahren, durch einzelne eigene Landsleute und später auch durch die Deutschen, viele historische Gebäude vernichtet worden.

Glücklicherweise hat Kiew dennoch viele ältere Gebäude erhalten können, nicht wenige davon wurden restauriert.

Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit wurde der Spaziergang beendet und wir begaben uns zu meiner lokalen Sprachschule. Dort wurde ich bereits von der Direktorin erwartet,  einer großen, sehr schlanken Frau, die ich eher auf dem Laufsteg sehen würde, als in einer Schule.

Mein Begleiter Andrej meinte, dass sie bereits 30 Jahre alt sei.

Von Moskau her gewohnt, waren hier (vier) weitere Frauen in der Schule anwesend, obwohl es bereits gegen 18h war.

Nachdem mir die Schule gezeigt wurde, erhielt ich von dort ein einfaches Mobilfunktelefon mit einer SIM-Karte sowie einen Stadtplan von Kiew. Nun bin ich überall zu orten bzw. erreichbar.

 

Auf dem Rückweg zur Gastfamilie hob ich bei einer Bank Bargeld (Griwna) ab und Andrej kaufte für mich eine Monatsfahrkarte. Sie kostete 230 Griwna, also umgerechnet ca. 13,53 Euro.

Damit kann ich, wie in den Städten in Deutschland ebenso, alle Verkehrsmittel (Awtobus, Tramway, Trolleybus und die Metro) nutzen – bis auf die „Marschrutnoe Takcu“, kurz: Marschrutkas.

Da ich heute nichts zum fotografieren mitführte, gibt es nur das Foto der Monatsfahrkarte von Kiew als Titelbild und eine Fahrkarte aus Moskau (blau) hier im Beitrag.

Beide haben einen Chip, der die Gültigkeit bzw. das Guthaben beim Betreten der Verkehrsmittel anzeigt.

 

die Fahrkarte

Fahrkarte aus Moskau, Juni 2014

 

Poka! (Tschüß !)

 

…  der Reisende 😉

 

der Reisende präsentiert: XUT Nomer 8 😉

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