Beobachtungen am Rande …

Nachdem ich Landratte meinen Ausflug am und auf dem Wasser erfolgreich beendete und „trocken“, zumindest von der Kleidung her, heimkehrte, genoss ich den ausklingenden Sonntagabend. Die darauffolgende Woche verging sehr schnell. Der Euch bekannte Tagesablauf hat sich nicht wesentlich verändert. Die ausgiebigen Spaziergänge hielten sich in Grenzen, abhängig von der Stimmung, dem Lernwille, dem Wetter und tausend weiteren Ausreden …

Bei meinen Beobachtungen am Rande, zu unterschiedlichen Zeiten, nahm ich die hiermit online gestellten Fotos auf. Sie werden Euch heute ohne ein spezielles Thema präsentiert, mit kurzem Text, zum entspannen, zurücklegen und genießen.

Seit mehr als vier Wochen darf ich in einem "Schaufenster" eine etwas andere Produktpräsentation sehen: Nichts. Ob das ein neuer Werbegag, fehlendes Geld in der örtlichen Filiale oder mangels Kleidung im Lager dieser international bekannten Modekette mit vier Buchstabe, welche mit einem "Z" beginnt, liegt, ist mir nicht bekannt. In der Weihnachtszeit war dieses Geschäft eine einmalige Abwechslung vor Ort.

Seit mehr als sechs Wochen darf ich in einem „Schaufenster“ eine etwas andere Produktpräsentation sehen: Nämlich keine. Ob das ein neuer Werbegag ist, am fehlenden Geld in der örtlichen Filiale oder mangels Kleidung im Lager dieser international bekannten Modekette liegt, ist mir nicht bekannt. In der Weihnachtszeit war dieses Geschäft, mit ihrer einmaligen „Vitrine“ vor Ort, eine interessante Abwechslung für mich und Balsam für mein leeres Portemonnaie.

Doch auch außerhalb des beheizten Shoppingcenters gab es einiges zu sehen:

Wen erkennt Ihr auf diesem Foto ??? Richtig: "Baron Münchhausen" schaffte es sogar bis nach Russland (Kaliningrad).

Wen erkennt Ihr auf diesem Foto ??? Richtig: „Baron Münchhausen“ schaffte es sogar bis nach Russland. Die Skulptur erinnerte mich an viele Menschen, die Geschichten erzählten, die nicht stimmten oder Dinge zusagten, die sie nicht einhielten … 🙁 Erstaunlicherweise akzeptieren die Kaliningrader den alten Namen ihrer Stadt, siehe unten.

... unten ist auch ein gutes Stichwort: zum Beispiel für die (alte) gepflasterte, preußische Straße in der Stadt oder ...

… „unten“ ist auch ein gutes Stichwort: zum Beispiel für die (alte) gepflasterte, preußische Straße, in der Stadt oder …

... einen Gullideckel, prouziert von einer nichtrussischen Firma. Könnt Ihr den Namen lesen ?

… einem Gullideckel, produziert von einer nichtrussischen Firma. Könnt Ihr den Namen lesen ?

... den kennt Ihr aus einem anderen Winkel ...

… den kennt Ihr aus einem anderen Winkel …

.. oder diesem Deckel zur Kanalisation ...

.. oder diesem Deckel zur Kanalisation. Was steht dort drauf … ?

Doch auch für die Menschen, die keine lange und schwere Nase haben sowie ebenso schlecht lesen können, wie ich, habe  ich eine Alternative zu den sonst so häufig fotografierten Häusern. Diesmal zwei Beispiele von Originalhydranten, aus der alten Zeit, welche sich noch immer im aktiven Einsatz befinden ...

Doch auch für die Menschen, die nicht wegen ihrer langen und schweren Nase nach unten schauen müssen sowie ebenso schlecht lesen können, wie ich, habe ich eine Alternative, zu den sonst so häufig von mir fotografierten Häusern. Diesmal zwei Beispiele von Originalhydranten, aus der alten Zeit, welche sich noch immer im aktiven Einsatz befinden …

... Nomer 2.

… Nomer 2.

Mein Weg führte weiter durch die Stadt zum "Friedländer Tor" von 1866 und dem ...

Mein Weg führte weiter durch die Stadt, zum „Friedländer Tor“ von 1866 und dem …

... das "Brandenburger Tor", welches zum Verteidigungssystem der Stadt gehörte und eine der Festungsanlagen war ...

… „Brandenburger Tor“, welches zum Verteidigungssystem der Stadt gehörte und eine der Festungsanlagen war. Früher fuhren hier auch die „Tramways“ (Straßenbahnen) hindurch. Heute jedoch nicht mehr, die Oberleitungskabel wurden demontiert …

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… Wappen vom „Brandenburger Tor“.

 

... Ort .

Nicht fehlen darf auf meinem kleinen Rundgang die „Mutter-Heimat“. Hier das deutsche Generalkonsulat der Oblast.

Ein wenig irritiert war ich sowohl bei meinen Spaziergängen, als auch bei der Nutzung des ÖPNV. Oftmals las ich an den russischen Bussen, im Display auf der rechten Seite, deutsche Worte, wie: „Verkehrsbetriebe Rhein/Main“, „Pause“, „Betriebsfahrt“ oder …

... lesen konnte.

… „Betriebshof“. Nur als Info, falls Ihr 2018 in die Stadt reisen wollt. In diese Busse dürft Ihr auch einsteigen ;-).

Aktuell werde ein neuer 10-Jahresplan für die Entwicklung der Stadt entworfen. Entschieden wird auch, was mit dem "Dom Sowjetow" geschehen werde. Die Realisierung des bereits von mir erwähnten Projekts oder den Erhalt dieses Gebäudes. Ich nehme gerne Eure Wettvorschläge an ... ;-)

Aktuell werde ein neuer 10-Jahresplan für die Entwicklung der Stadt entworfen. Entschieden wird auch, was mit dem „Dom Sowjetow“ passieren soll. Die Realisierung des bereits von mir an anderer Stelle im Blog erwähnten Projekts oder den Erhalt dieses Gebäudes. Ich nehme gerne Eure Wettvorschläge an … 😉

Mein Spaziergang neigt sich seinem Ende zu. Ein Gebäude mit interessantem Namen entdeckte ich noch:

Zugang zum ...

Zugang zum …

... Turm: "Zum Wrangel"

… Turm: „Der Wrangel“. Erbaut um 1853. Es handelt sich hierbei um das Pendant, zum bereits gezeigten „Dohna-Turm“. Der Turm befinde sich im Privatbesitz, es fehle an Geld für die Restauration, wird hier gemunkelt. Gibt es in Berlin nicht auch einen „Wrangelkiez“ ?

Entschuldigt bitte, ich muss weiter. Ich habe gerade auf meinen Zeiger gesehen, auch hier bin ich schon mittlerweile sieben Wochen. Allerhöchste Eisenbahn, die Koffer zu packen und weiterzuziehen. Ich mach‘ mich allmählich auf zum Bahnhof …

... "Südbahnhof" von Kaliningrad.

… „Südbahnhof“ von Kaliningrad. Richtig, hier kam ich aus Minsk (Belarus) an.

Ihr könnt ja noch kurz am „Wrangelturm“ bleiben und Euch ein wenig umschauen. Vor diesem Turm befindet sich der „Zentralmarkt“, der Stadt, falls Ihr ein wenig shoppen wollt. Seid bitte so lieb und …

... schließt die Tür, wenn Ihr geht.

… schließt die Tür hinter Euch, wenn Ihr mir folgen möchtet und Kaliningrad verlasst. Es ist hier ein wenig kühl. Danke!

Hinter dem Bahnhof steht der Bus für mich bereit. Wohin es mich mit meinem „Bagag“ (Gepäck) nun wieder zieht, schreibe ich Euch beim nächsten Mal.

 

Kaliningrad, die Oblast mit mehreren Städten und Dörfern ist eine „Ostrow“ (Insel) und die westliche Exklave Russlands, eingebettet in der europäischen Union. Im Jahr 2018 findet wieder die Fußballweltmeisterschaft statt. Einer der Austragungsorte ist … (die Stadt) Kaliningrad. Zurzeit mangelt es hier an allem: WM-taugliches Stadion, geeignete Unterkünfte für die Spieler, Betreuer, die Frauen … und die Infrastruktur. Der russische Präsident zeigte mit Sotschi, dass das unmögliche möglich gemacht werde könne. Über die Frage „Zu welchem Preis?“, gibt es unterschiedliche Ansichten.

Ich las einmal über Kaliningrad: „Eine Stadt mit deutscher Geschichte, sowjetischer Vergangenheit und russischer Zukunft!“. Wie die Zukunft aussieht, könnt Ihr selbst bei einem Besuch dieser Stadt sehen. Deshalb lasse ich meinen Blog für Euch bis zur WM 2018 online, als Orientierung … 😉

Ihr wollt mich unbedingt einladen, damit ich Euch diese und die anderen Städte vor Ort zeige ??? Das müssen wir noch einmal in aller Ruhe besprechen …

 

Morgen ist „Wichodni“ (Wochenende)!

Viel Freude beim zappeln im Tanzschuppen. Gleich wieder ein aktueller „Monsterhit“ aus Russland …

 

Fangt an zu leben und träumt nicht Euer Leben lang !

 

Gesundheitsgrüße aus der Ferne, in die Frühlingshafte Heimat, wünscht …

 

… der Reisende 😉

 

der Reisende präsentiert: XUT Nomer 26 😉

Mehr Bilder, mehr Infos, mehr Musik –> Russia 2015 . de