Санкт-Петербург (Sankt Petersburg)

Die Schreckenszeiten der letzten Jahrhunderte in Russland sind wohl passe. Nach „Dschingis Khan“, „Iwan dem Schrecklichen“ sowie weiteren Zaren, gab es im Februar und Oktober 1917 die bekannten Revolutionen. Für den politischen Umbruch habe es sogar (finanzielle) Unterstützung vom (letzten) Kaiser des „Deutschen Reiches“ gegeben, wie es heißt. Nein, ich meine nicht Franz Beckenbauer sondern Friedrich Wilhelm (II.) Viktor Albert von Preußen. 😉 Der Umbruch führte 1917 zur Abdankung des russischen Zaren und später zu dessen Ermordung mitsamt seiner Familie und gar seinem Leibarzt. Im zweiten Weltkrieg habe es die meisten Opfer auf russischer Seite gegeben, Zivilisten und Soldaten. Den späteren, oftmals willkürlichen „Säuberungsaktionen“ der Bolschewiken bzw. Kommunisten, auch unter Stalin, fielen weitere Millionen Menschen zum Opfer. Das russische Volk hatte in seiner Geschichte viel Leid zu ertragen. Bereits unter „Iwan dem Schrecklichen“ und der neu gegründeten „Opritschniki“, wurden Tausende Menschen in Russland, zwischen 1563 und 1575, in neun Massenexekutionen hingerichtet.

Die Russen planen nicht weit im voraus. Sie sagen, dass „politische System“ sei, auch heutzutage, unberechenbar, sowohl für die Menschen als auch die Wirtschaft. Gesetze bestehen zwar, würden jedoch kaum eingehalten, selten kontrolliert oder verfolgt. Selbst wenn, würde man sich bei einfachen Dingen „vor Ort“ handelseinig, heißt es.

„Erwarte das Unerwartete“, dieses alte Sprichwort trifft meiner Ansicht auch heute auf das Leben der Menschen, ebenso hier auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion, zu. Wie auch die Menschen in den anderen Ländern dieser „Mir“ (Welt), sind sie vermutlich ebenso Meister des Improvisierens, flexibel, anpassungsfähig, pragmatisch, hilfsbereit und sehr freundlich. Sofern möglich, genießen sie ihr Leben – jetzt und hier. Die selbst erlebten russischen Feiern, waren sehr interessant und fröhlich. Ob es ein „Morgen“ gibt, sei hier nicht sicher. „Sparen bis es quitscht“, wie wir Deutschen es kennen bzw. machen, sehe ich selten. Die Menschen geben das hart erarbeitete Geld meistens für den Konsum aus und legen es seltener auf einem Sparkonto an. Errungenschaften, wie dem „Eigenlagensicherungsfond deutscher Banken“, kenne man nicht. Neue Banken eröffnen, andere schließen. Das eine Bank in die Insolvenz geht, sei nicht selten. „Wozu denn das Geld mit dem ‚anlegen bei einer Bank‘ verbrennen und nicht gleich ausgeben?“, fragen mich die Menschen. Oftmals haben sie jedoch kein Geld, dass sie anlegen könnten. „Finanzielle Geschenke“, zum „entspannten und sorglosen Überleben“, wie sie den Einheimischen und Zuwanderern in Deutschland gemacht werden würden, in Form von nicht enden wollenden Sozialleistungen, wie hochqualifizierte Kollegen der Journalistenzunft in Deutschland in bedeutungsschwangeren Artikeln in Zeitungen und Magazinen erwähnen, gebe es hier nicht. Das unserer Geld bzw. unsere Währung € (Euro) derzeit überhaupt einen Wert hat, nachdem die EZB Milliarden in den europäischen Markt gepumpt hat, liegt nur daran, dass wir Menschen an das bedruckte Papier glauben. Deutschland habe mehr als die 5 bis 6 – fachen (ca. 2 Billionen Euro) Schulden als Griechenland, schrieben Finanzzeitungen. Es scheint sich allmählich zum „schwarzen Freitag“ der 1920iger Jahre zu entwickeln, in Deutschland und Europa. Doch das ist eine andere Geschichte …

Immer wieder hörte ich, dass in Russland nicht der einzelne Mensch sondern nur das Kollektiv zähle. Dies gilt meiner Ansicht auch heute noch, wenngleich in abgeschwächter Form. Das die Menschen damals unter dem „Erreichen des Ziels“ bzw. dessen „Wert“ standen, sieht man am Beispiel der von mir gegenwärtig besuchten Stadt. Sie heißt heute wieder Sankt Petersburg, zwischenzeitlich Petrograd und später Leningrad. Die Errichtung dieser Stadt, zum Teil auf Sumpfgebieten, kostete vielen zehntausenden zwangsverpflichteten Leibeigenen das Leben. Die Stadt würde „auf den Knochen der Toten“ stehen, „scherzten“ die Petersburger in Gesprächen über ihre Stadt. Sankt Petersburg sei nach dem Apostel Simon Petrus benannt worden und nicht nach dem Zar, Peter dem Großen. Liebhaber von Rolltreppen und U-Bahnen werden vermutlich diese Stadt ebenso mögen, wie Moskau oder Tokio. Punktuell dauert die Fahrt -mit einer „Escalator“ (Rolltreppe)- fast 3 Minuten. Das reicht, um Deutschlands meinungsgebendes Tagesmagazin komplett durchzulesen. Ok, ohne Wetterbericht. 😉 Die kurzen Taktzeiten der Metro sind bekannt.

Über die Jahrhunderte entwickelte sich die Stadt prächtig, wurde zur Haupstadt von Russland ernannt (später wieder Moskau) und zog durch Anwerbungen der Zarinnen (Elisabeth und Katharina II. „die Große“) Künstler, Intellektuelle und Handwerker an. Die Einwohnerzahl erhöhte sich weiter, als Zar Alexander II. 1861 in Russland die Leibeigenschaft aufhob. Eben jener Zar wurde 1881 Opfer eines studentischen Attentats, nachdem er zuvor einigen anderen Anschlägen lebend entkommen konnte.

Sankt Petersburg ist, nach Moskau, die Stadt mit der zweithöchsten Einwohnerzahl Russlands. Mehr als 5 Millionen Menschen würden derzeit hier leben. Die Stadt, welche am 27. Mai 2003 ihren 300. Geburtstag feierte, wird als „Venedig des Nordens“ bezeichnet. Sie wurde auf vielen Inseln errichtet. Einige Kanäle wurden zwischenzeitlich zugeschüttet, so dass die Stadt heute auf insgesamt 42 Inseln stehe. Mehr als 500 Brücken verbinden die Stadt miteinander oder halten sie zusammen … 🙂

Was durfte ich in dieser interessanten und lebendigen Stadt auf meinen zahlreichen Spaziergängen entdecken? Ganz wenig. Vielleicht, dass die „Herrscher“, „Kirche“ und „Oligarchen“ zwei Dinge im deutschen gemeinsam haben: das „ch“ im Wort, wie zum Beispiel „MACHT“ und natürlich jede Menge Geld („REICH“). Achso, das Wetter ist hier sehr wechselhaft, von fast sommerlichen Temperaturen bis einsetzendem Schneefall und von Sonnenschein bis bewölkt, war alles dabei. Genug der Worte, hier die Bilder, in nicht chronologischer Reihenfolge.

Ist der frische, heiße Tee oder Kaffee neben Euch bereitgestellt? „Seid bereit, …!“ Darf ich nun starten, mit der kurzen Vorführung?

Lets go oder „dawei“ … 

Genosse Wladimir Iljitsch Uljanow oder auch "Lenin". Lenin sei eine Abwandlung eines Flusses. Die Namen Stalin und Putin seien ebenso nicht die "echten" Familiennamen jener Menschen & politischer Oberhäupter, heißt es hier in Russland. Der Adelige Lenin zeigt uns nun den weiteren Weg ...

Genosse Wladimir Iljitsch Uljanow oder auch „Lenin“ genannt. Der Name „Lenin“ sei eine Abwandlung eines Flusses. Die Namen Stalin und Putin seien ebenso nicht die „echten“ Familiennamen jener Menschen & politischen Oberhäupter, heißt es hier in Russland. Der Adelige Lenin zeigt uns nun den weiteren Weg, hier in Piter …

Der Schlossplatz. Er entstand um 1740 und befindet sich zwischen dem Generalstabsgebäude und dem Eremitage. Seine Größe wurde mit fünf Hektar angegeben.

Der SCHLOSSPLATZ. Er entstand um 1740 und befindet sich zwischen dem bis 1827 erbauten Generalstabsgebäude (im Hintergrund erkennbar) und dem bis 1711 errichteten, ersten Winterpalast, dem Eremitage, welcher mehrfach optimiert bzw. erweitert und neu gebaut wurde. Die Größe des Schlossplatzes wurde mit fünf Hektar angegeben. Im Vordergrund: die sechs Meter hohe Engelsfigur. Sie steht auf einem 25,6 Meter hohen, polierten Granitmonolith. Es ist der höchste Granitmonolith der Welt. Die bis 1834 errichtete ALEXANDERSÄULE zählt mit ihren 47,5 Metern zu den größten Monumenten – der Welt …

Die ADMIRALITÄT geht auf eine hölzerne Werft zurück. In den 1720 und 1730er Jahre wurde sie in Stein erbaut. Die Fassade betrage 1,5 Kilometer ...

Die ADMIRALITÄT geht auf eine hölzerne Werft zurück. In den 1720 und 1730er Jahre wurde sie in Stein erbaut. Die Fassade betrage 1,5 Kilometer …

Das staatliche, russische Museum. Das bis 1825 erbaute Gebäude, der Michael-Palast, gehörte einem Bruder des russischen Zaren, Alexander I. und diente als Residenz. Das Museum befindet sich seit seiner Gründung, 1898, in jenem Palast. Es besitzt mit mehr als 300.000 Stücken die weltgrößte Sammlung an russischer Kunst.

Das staatliche, RUSSISCHE MUSEUM. Das bis 1825 erbaute Gebäude, der Michael-Palast, gehörte einem Bruder des russischen Zaren, Alexander I. und diente als Residenz. Das russische Museum befindet sich seit seiner Gründung, 1898, in jenem Palast. Es besitzt mit mehr als 300.000 Exemplaren die weltgrößte Sammlung an russischer Kunst.

Die kleine, künstlich angelegte Insel war nicht zugänglich. Zum Zeitpunkt der Foto- & Dreharbeiten fanden Restaurierungsarveiten statt. Bis 1780 wurden die altrömischen Bauten und dieses Tor umgebaut. Die "Ostrow" (Insel) heißt: Neu-Holland ...

Die kleine, künstlich angelegte Insel war nicht zugänglich. Zum Zeitpunkt der Foto- & Dreharbeiten fanden Restaurierungsarbeiten statt – vermutlich bis 2018. Bis 1780 wurden diese Bauten im altrömischen Stil erbaut. Die „Ostrow“ (Insel) heißt: Neu-Holland …

Die erste Residenz des Zaren Peter I. in Sankt Petersburg. Dashölzerne, 60 Quadratmeter große Haus sei zum 26. Mai 1703 entstanden. Heute ist es ein Museum.

Die erste RESIDENZ des Zaren Peter I. in Sankt Petersburg. Das hölzerne, 60 Quadratmeter große Haus sei zum 26. Mai 1703 entstanden. Heute ist es ein Museum.

Die 32 Meter hohe Rostralsäule dient als Leuchtturm und befindet sich auf der Landspitze, der  Strelna. Sie emtstand in den 1800er Jahren.

Die 32 Meter hohe ROSTRALSÄULE dient als Leuchtturm und befindet sich auf der Landspitze, der Strelna. Sie entstand in den 1800er Jahren.

Ebenso vo Ort ist die alte BÖRSE. Sie entstand bis 1810. An gleicher Stelle stand eine 1781 errichtete Börse.

Ebenso vor Ort ist die alte BÖRSE. Sie entstand bis 1810. An gleicher Stelle stand zuvor eine 1781 errichtete Börse.

Als Student habe ich das natürlich alles nicht gewusst, aber IHR. Das ist mir schon klar. Doch nicht nur Ihr habt den Weitblick, auch die Kollegen der ...

Als Student habe ich all‘ das natürlich nicht gewusst, aber IHR. Das ist mir schon klar. 🙂 Doch nicht nur Ihr habt den Weitblick. Die Kollegen der …

... der Feuerweh können etwas weiter blicken. Und das nicht nur auf dieser Wache.

… der Feuerwehr können ebenso etwas weiter schauen. Und das nicht nur auf dieser Wache.

Hier eine andere Wache, nach ähnlichem Vorbild ...

Hier eine andere Wache, nach ähnlichem Vorbild. Heutzutage überragen die umliegenden Häuser oftmals die jeweiligen Beobachtungstürme …

... etwas gemein von mir, aber auch dieses Fahrzeug fuhr schnurstracks an mir vorbei, zum nächsten Einsatz. Natürlich hat die hiesige Feuerwehr modernere Fahrzeuge, als jenes abgebildete ...

… etwas gemein von mir, aber dieses Fahrzeug fuhr schnurstracks an mir vorbei, zum nächsten Einsatz. Natürlich hat die hiesige Feuerwehr auch modernere Fahrzeuge, als jenes abgebildete …

Fleißig bei der Arbeit waren ebenso die Höhenhandwerker ...

Fleißig bei der Arbeit war ebenso dieser Höhenhandwerker … Ob der Kollege nach Tarif der Höhenkletterer, der Fachhandwerker oder der ungelernten Arbeitskräfte entlohnt wird, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Das er im fünften Stock ohne Gerüst und Sprungnetz werkelte, schon.

... die Baustellenfahrzeuge reichten vom Traktor bis zum Lkw, wie diesem hier oder ...

… die Baustellenfahrzeuge reichen vom Traktor bis zum Lkw, wie diesem hier oder …

... jenem. Klar, die modernen Fahrzeuge kennt Ihr von zu Hause. Die robuste Technik läuft und läuft und läuft ...

… jenem. Klar, die modernen Fahrzeuge kennt Ihr von zu Hause. Diese robuste Technik scheint „zu laufen, zu laufen und zu …“ – auch heute noch, im Vergleich zu den neueren Modellen, aller Hersteller.

Ohne sie, die fleißigen Handwerker und natürlich den Architekten ... wären viele bedeutende Bauten nicht entstanden. Legendär ist ja Pompej, in Italien. Die sagenhaft reiche Adelsfamilie STROGANOW ließ in den 1750er Jahren hier in Piter eine ihrer vielen Residenzen errichten. Heute ist es ein Museum ...

Ohne sie, die fleißigen Handwerker, den Architekten und natürlich den zum Teil extravaganten Bauherren, mit ihren bizarren Vorstellungen, vor allem aber deren Geld … wären viele bedeutende Bauten nicht entstanden. Legendär für vorhandes Wissen, Bauphysik, Sonnenzeiten, Kanalisation und Planung, ist beispielsweise Pompej, in Italien. Die sagenhaft reiche Adelsfamilie STROGANOW ließ in den 1750er Jahren hier in Piter eine ihrer vielen Residenzen errichten. Heute befindet sich darin ein Museum …

... der BELOSELSKI-BELOSERSKI-PALAST, entstanden im 19. Jahrhundert ...

… der BELOSELSKI-BELOSERSKI-PALAST, entstand um die 1750er Jahre und wurde um 1848 renoviert. Den letzten Besitzerwechsel habe es einen Tag vor der Oktoberrevolution gegeben. Zwei Jahre später wurde es verstaatlicht. Heute ist der Palast frei zugänglich. Seit Mitte der 50er Jahre, des letzten Jahrtausends, können darin wieder Kammerkonzerte genossen werden …

... der KASANER KATHEDRALE, die bis 1811 erbaut wurde. Der Entwurf sei von einem Architekten, die zuvor Leibeigener gewesen sei, der STROGANOWS ...

… die KASANER KATHEDRALE, die bis 1811 erbaut wurde. Der Entwurf entstamme von einem Architekten, der zuvor Leibeigener gewesen sei: der STROGANOWS …

... andere interessante Bauten gibt es ebenfalls zu bestaunen. Das SCHEREMETJEW PALAIS ist ebenso eines davon ... Bis 1918 war dieses Familienschloss im Besitz der Familie SCHEREMETJEW. Ausstellungen zur Familie und Musikkultur dieser Stadt können in den historischen Innenräumen bestaunt werden.

… reichlich andere interessante Bauten gibt es ebenso zu bestaunen. Das SCHEREMETJEW PALAIS ist eines davon … Bis 1918 war dieses Schloss im Besitz der Familie SCHEREMETJEW. Ausstellungen zu jener Familie und Musikkultur dieser Stadt können in den historischen Innenräumen besichtigt werden.

Die Christ-Verklärungskirche. Der Baubeginn wurde auf 1743 taxiert. Nach einem Brand wurde sie um 1829 erneuert. Die Umzäunung kam später hinzu. Erkennbar, die "Beutekanonen", die als Trophäen behalten wurden, nach dem russisch-türkischen Krieg, 1828.

Die Christi-Verklärungs-Kirche. Der Baubeginn wurde mit 1743 angegeben. Nach einem Brand wurde sie um 1829 erneuert. Die Umzäunung kam später hinzu. Erkennbar: die „Beutekanonen“, die als Trophäen behalten und aufgestellt wurden, nach dem russisch-türkischen Krieg, 1828.

Dieses Häusschen sieht nicht nur von ...

Dieses Häuschen sieht nicht nur von …

... außen irgendwie ...

… außen irgendwie …

... interessant ...

… trollig und interessant …

... aus sondern ...

… aus sondern …

... bietet auch im Inneren ein wenig Flair.

… ist im Inneren schön gemütlich. Nur die ständigen Paparazzi und Touristen um mich herum stören … 😉 Neben Kaffee und Kuchen, den ich mir wieder habe schmecken lassen, kann zudem zwischen anderen Leckereien und niedlichen Non-Food-Produkten gestöbert werden.

Wie Ihr wisst, machen lange Erkundigungsrunden durstig. Nachdem mir der freundliche Herr etwas von seinem kostbaren Nass im "Museum für Wasset" überließ, zog es mich heiter weiter.

Wie Ihr wisst, machen lange Erkundigungsrunden durstig. Nachdem mir der freundliche Herr etwas von seinem kostbaren Nass, aus dem großem Fass, im „Museum für Wasser“ überließ, zog es mich heiter weiter. 😉

Selbstverständlich legte ich wenige Meter mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück. Hier im Bild mal ein Marschrutka aus Piter. Es unterscheidet sich ein wenig von den anderen oder. Eine Fahrt mit diesem kostet hier 36 Rubel, eine Fahrt mit der Metro im 10er - Pack 31 Rubel.

Selbstverständlich legte ich einige wenige Meter mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück. Hier im Bild ein Marschrutka (von Privatfirmen) aus Piter. Zur Wiederholung: Marschrutnoe Takcu sind Sammeltaxen, die eine festgelegte Route fahren. Sind die Plätze belegt, geht die Fahrt los. Sie sind schneller als die regulären Busse. Der Fahrstil ist jedoch gewöhnungsbedürftig bzw. dem Ort angepasst. Es unterscheidet sich ein wenig von den anderen, Euch gezeigten Fahrzeugen, der bisher besuchten Städte und natürlich den städtischen Bussen. Eine Fahrt mit dem Marschrutka kostet hier 36 Rubel, eine Fahrt mit der Metro 31 Rubel.

Auf meinen Rundgängen traf ich nicht nur Deutsche sondern ebenso Gebäude mit Bezug zu diesem Land. Erkennbar: die deutsche Botschaft oder ...

Auf meinen Rundgängen traf ich nicht nur Deutsche sondern ebenso Gebäude mit Bezug zu diesem Land. Hier: die deutsche Botschaft oder …

Nachdem sich einmal der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse unbedacht zum Thema "Schwaben in Berlin", gelten wohl diese als besonders "schützenswert" ;-)

… eine Möglichkeit, Speisen zu konsumieren, die vielleicht einige kennen und mögen. Nachdem sich der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse unbedacht zum Thema „Schwaben in Berlin“ geäußert habe, wie die Kollegen der Medien berichteten, gelten diese wohl fortan als besonders „schützenswerte Minderheit“. Nur aus diesem Grund findet diese Lokalität hier Erwähnung … 😉

Die gute Ernährung führte mir vor Augen, dass ich nicht mehr überall durch komme. Wie sage ich immer: Man sollte sich gedanklich öffnen ... Also ändere ich den Maßstab zu mir als Lebewesen und Örtlichkeiten, durch die ich normal und mit erhobenem Hauptes gehen kann ... :-) Jenes Wohnhaus entdeckte ich in der "Spalnaja Raion" (Schlafregion).

Die gute Ernährung führte mir vor Augen, dass meinem Körper Grenzen durch enge Zugänge aufgezeigt werden, ich also nicht mehr überall durchgehen kann. Wie sage ich immer: man sollte sich gedanklich öffnen … Also ändere ich die Örtlichkeiten und den Maßstab zu mir als Lebewesen, damit ich durch diese erhobenen Hauptes gehen kann … 🙂 Jenes Wohnhaus entdeckte ich in der „Spalnaja Raion“ (Schlafregion), im Norden von Piter.

... und schon kann ich mich wieder frei bewegen. Ihr seht hier das "Moskauer Tor". Das bis 1838 erbaute,  Tor, welches eine Länge von 36 Meter und eine Höhe von 23 Meter vorzuweisen hat, wiegt beachtliche sieben Tonnen.  Diese gusseiserne Konstruktion ist das größte Triumphtor der Welt.

… und schon kann ich mich wieder frei bewegen. Ihr seht hier das „Moskauer Tor“, welches bis 1838 erbaute wurde. Es hat eine Länge von 36 Meter und eine Höhe von 23 Meter vorzuweisen und wiegt beachtliche sieben Tonnen. Diese gusseiserne Konstruktion ist das größte Triumphtor – der Welt.

Ökh

Lag es an meinem wohlgeformten Bauch, an den Foto- & Dreharbeiten, dem telefonieren am Steuer, der jungen Fahrerin im vorderen Fahrzeug …? Crash, Boom, Bang. An dem vorderen Fahrzeug, mit dem weiß-blauem Logo, entstand fast kein Schaden, augenscheinlich. Das andere, hintere (ein Mittelklassefahrzeug) litt scheinbar etwas mehr. Die Geschwindigkeit kann hier oftmals nicht mehr als fahren sondern vielmehr als fliegen bezeichnet werden. Geschwindigkeitskontrollen habe ich bis heute keine einzige gesehen. Dagegen werden oft Kontrollen von einzelnen Polizisten bei Autofahrern durchgeführt, vermutlich auf Alkohol …

Als weltoffener Mensch besuchte ich in Piter eine "Metschet" (Moschee). Dorthin gehen in der Regel Gläubige. In dem Fall sind es "Musulmane" (Muslime). Foto- & Dreharbeiten wurden mir an jem Sonntag nicht gestattet. Im Inneren gibt es einen großen Deckenleuchter zu bestaunen ...

Als weltoffener Mensch besuchte ich in Piter eine „Metschet“ (Moschee). Dorthin gehen neben den neugierigen Touristen, wie ich, in der Regel Gläubige. In dem Fall sind es „Musulmane“ (Muslime). Foto- & Dreharbeiten wurden mir an jenem Sonntag durch den Verantwortlichen nicht gestattet. Im Inneren gibt es einen großen Deckenleuchter zu bestaunen …

... sowie einer Wand, welche diesem Kunstwerk ähnelt. Nicht umsonst wird auch von der "großen" oder "himmelblauen" MOSCHEE gesprochen. Sie wurde 1913 fertiggestellt. Diese Moschee ist übrigens die nördlichste Moschee der Welt.

… sowie eine Wand, welche diesem Kunstwerk ähnelt. Hier eine Außenfassade des Gebäudes. Nicht umsonst wird auch von der  „Großen“ oder „Himmelblauen“ MOSCHEE gesprochen. Sie wurde 1913 fertiggestellt und war zu jener Zeit die größte ihrer Art – in Europa. Dieses Gotteshaus ist die nördlichste Moschee der Welt. Derzeit finden innen und an den Minaretten Bauarbeiten statt.

Der Glaube an eine "höhere Macht" beschäftigt viele Menschen - weltweit. Kritik und andere Äußerungen werden punktuell persönlich aufgefasst, führen zur Verletzung der eigenen Ehre und Angriff an den eigenen "Gott". In einzelnenen Fällen lösten diese Aktionen unkontrollierbare, teils grausame Reaktionen aus. Dies ist die erste Synagoge, deren ...

Der Glaube an eine „höhere Macht“ beschäftigt viele Menschen – weltweit. Kritik und andere Äußerungen werden vereinzelt persönlich aufgefasst. Sie können zur Verletzung der eigenen Ehre führen bzw. werden als Angriff an den eigenen „Gott“ bzw. sich selbst gesehen. In einzelnenen Fällen lösten diese Ehrverletzungen (Aktionen) unkontrollierbare, teils grausame Reaktionen aus. Gotteshäuser, egal welcher Religion, sind zumeist sehr friedliche Orte, in denen gar punktuell Menschen -unabhängig ihres Glaubens (sofern vorhanden)- geholfen wird. Auf diesem Foto seht Ihr die erste Synagoge in Sankt Petersburg. Sie wurde von der jüdischen Gemeinde eigenfinanziert. Die …

... Bauarbeiten 1893 abgeschlossen wurden. Hier ein Blick in die Synagoge.

… Bauarbeiten wurden 1893 abgeschlossen. Hier ein Blick in die „Synagoga“ (Synagoge). Die jüdischen Menschen werden im russischen „Ewrejstwo“ genannt.

... diese Aufzählung erhebt natürlich nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Diese christlich-orthodoxe Kirche ist nicht unbekannt.

… diese Aufzählung der Religionen oder Glaubenseinrichtungen erhebt natürlich nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Diese christlich-orthodoxe „Kathedrale der Auferstehung Christi“ oder ‚Erlöser auf dem Blute‘ ist vermutlich nicht unbekannt. Der Grundstein für diese Kapelle und spätere „Sobor“ (Kathedrale) ist jener Ort, an welchem der Zar Alexander II. Opfer eines Attentats (siehe Einleitung dieses Beitrags) wurde. Die Außenfassade ist mit Mosaiken verziert, welche sich insgesamt auf 7.000 qm erstrecke. Das Gotteshaus wurde im Stile der russischen Architektur des 16. und 17. Jahrhunderts errichtet. Die Einweihungszeremonie fand 1907 statt. Die christlich-orthodoxen Gläubigen sollen „Prawoslawni christianin“ heißen. Bei so vielen gezeigten Kirchen erspare ich Euch die Innenansicht …

 

So gab es Glanz und Gloria sowie Freude und Leid zu besichtigen. Es ähnelt natürlich dem Klatsch und Tratsch unserer Zeit, der, gemessen an den Auflagen, Einschaltquoten und Zugriffszahlen (im Netz), messbar, von Millionen Menschen in unserem kleinen, deutschen Lande geliebt wird.

Sankt Petersburg selbst ist eine graue Stadt, mit vielen farblichen Elementen. Kein Wunder, ich bin ja derzeit im Winter hier. Piter kann definitiv als Metropole bezeichnet werden und bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Cafes, Bars …

 

Was ich, der alte, einsame, graue Wolf in den Vororten von Sankt Petersburg und in einem Haus, eines lebenden, russischen Milliardärs zu Gesicht bekommen habe, schreibe ich vielleicht im nächsten Beitrag.

 

Frohe Ostern und viel Spaß beim Eier suchen. Ich schau‘ mal, vielleicht finde ich auch etwas, nur für mich alleine …

Bleibt mir gesund, achtet (auf) Euch (selbst) und die Anderen ebenso.

 

der Reisende 😉